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Viereck

Das “Viereck” wurde Ende des 18.Jahrhunderts verwirklicht, um die Familien der Salzarbeiter zu beherbergen und stellt den äußeren Umriss der Neuen Stadt Cervia dar.

Die Umweltbedingungen im 18. Jahrhundert verschlechterten sich zunehmend in Cervia, vor allem wegen der ungesunden Luft durch das Zurückweichen des Meeres und die Ablagerungen an den Ufern des Flusses Savio und der Appeninbäche.

Dadurch wurde die Bevölkerung von Malaria geplagt, was zur Folge hatte, dass sie periodisch abnahm.
Infolge der wiederholten Anfragen der Einwohner der Stadt und dank des Eingriffs seitens des Schatzmeisters Maffei und des Bischofs Riccamonti, gab der Heilige Stuhl 1697 den Antrag zur Neuerrichtung der Stadt statt und ließ diese in die Nähe des Meeres verlegen. Nicht weit vom Salzlager entfernt, an einer Reihe hoher Dünen, wurde der Umriss der neuen Stadt angelegt, ein Quadrat mit jeweils 170 Meter langen Seiten.

Im Januar 1698 wurde der erste Grundstein gelegt, somit eröffnete man eine gigantische Baustelle. Während in der alten Stadt die Gebäude abgetragen wurden, um Baumaterial zu gewinnen, legte man in der neuen Stadt die Fundamente und errichtete die Mauern. Die “Burchielle”, typische Boote zum Salztransport, wurden verwendet, um die Ziegelsteine zu transportieren.

Nach Fertigstellung der ersten Seite wurde man sich darüber bewusst, dass mehr Zwischenraum innerhalb der Häuser notwendig war. Daher wurde beschlossen, bei den anderen drei Seiten einen kleinen Innenhof zwischen den Häusern einzufügen, wodurch der ursprünglich quadratische Grundriss zu einem Viereck mit den Maßen 270 x 170 m wurde.

Im Zentrum wurden 13 größere Häuser gebaut, zu denen jenes des Erzpriesters, des Schatzamts und der adligstenFamilien der Stadt zählten. Der Zugang zur Stadt war allein über die Stadttore Porta Cesenatico, Porta Ravenna und Porta a Mare möglich; nur das letztere hat den Zweiten Weltkrieg überstanden.

Im Januar 1698 wurde der erste Grundstein gelegt, somit eröffnete man eine gigantische Baustelle. Während in der alten Stadt die Gebäude abgetragen wurden, um Baumaterial zu gewinnen, legte man in der neuen Stadt die Fundamente und errichtete die Mauern. Die “Burchielle”, typische Boote zum Salztransport, wurden verwendet, um die Ziegelsteine zu transportieren.

Nach Fertigstellung der ersten Seite wurde man sich darüber bewusst, dass mehr Zwischenraum innerhalb der Häuser notwendig war. Daher wurde beschlossen, bei den anderen drei Seiten einen kleinen Innenhof zwischen den Häusern einzufügen, wodurch der ursprünglich quadratische Grundriss zu einem Viereck mit den Maßen 270 x 170 m wurde.

Im Zentrum wurden 13 größere Häuser gebaut, zu denen jenes des Erzpriesters, des Schatzamts und der adligstenFamilien der Stadt zählten. Der Zugang zur Stadt war allein über die Stadttore Porta Cesenatico, Porta Ravenna und Porta a Mare möglich; nur das letztere hat den Zweiten Weltkrieg überstanden.

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